50 Jahre im Dienste Gottes und der Hl. Kirche
   

 

 

 

 

Webseiten

petrus-paulus.de

afrikahilfe.erlebe-es.de

cvafrikahilfe.de

 

Edmund Dillinger (* 2. August 1935 in Friedrichsthal) ist ein römisch-katholischer Geistlicher, Ordensprälat und Ehrendomherr.

Leben
Edmund Dillinger studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Theologischen Fakultät Trier Katholische Theologie. Seine Diplomarbeit schrieb er über das Thema Die Ehenichtigkeitsprozesse der Sacra Romana Rota, unter besonderer Beachtung des Can. 209 CIC 1917 Supplet Ecclesia in errore communi. Er empfing am 18. März 1961 die Priesterweihe im Dom zu Trier durch Bischof Matthias Wehr. Zunächst war er in der Seelsorge in Saarbrücken, Saarlouis und Bitburg tätig, und studierte anschließend Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln.
Von 1966 bis 1999 war er im staatlichen Schuldienst, mit längster Zeit am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis, beschäftigt. Er wurde von Kardinal Joseph Höffner als Dozent von 1970 bis 1979 an das religionspädagogische Institut des Erzbistums Köln berufen. 1999 bis 2001, während des Heiligen Jahres, war er im deutschen Pilgerzentrum zu Rom (Via della Conciliazione 51) in der Seelsorge engagiert und wohnt bis heute in der Prokura des Syrisch-antiochenischen Patriarchates in Rom.

Ehrenämter und Verbandsarbeit
Er ist seit 1958 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Vindelicia München sowie der K.D.St.V. Rappoltstein (Straßburg) Köln, der K.D.St.V. Staufia Bonn, der CV-Verbindung Rheno-Palatia Breslau zu Mainz, der K.D.St.V. Churtrier Trier, deren Gründer und erster Senior er ist, der K.D.St.V. Merowingia Kaiserslautern, der K.D.St.V. Alemannia Greifswald und Münster und der K.A.V. Capitolina Rom, alle im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen. Von 1970 bis 1982 war er Bundesseelsorger dieses Cartellverbands. 1972 gründete er die CV-Afrika-Hilfe e.V., ein Hilfswerk für soziale Projekte in Afrika, und war deren Vorsitzender bis 2005.[2] Protektoren des CV-Afrika-Hilfe e.V. waren bislang Franz Kardinal Hengsbach und später Weihbischof Klaus Dick. Dillinger ist Kuratoriumsmitglied des Forums Deutscher Katholiken.

Ehrungen
Für seine Tätigkeit in der afrikanischen Entwicklungshilfe in Kamerun, Togo, Burkina Faso, Ghana und Liberia (z.B. den Aufbau von Lepra-Stationen, Kinderheimen und Krankenhäuser) wurde er 1976 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde ihm in der saarländischen Staatskanzlei in Saarbrücken vom damaligen Ministerpräsidenten Dr. Franz-Josef Röder im Beisein des Botschafters der Republik Kamerun sowie des togolesischen Erzbischofs von Lomé Casimir Dosseh und des kamerunischen Bischof von Mbalmayo Paul Etoga überreicht.[1]
1986 wurde Edmund Dillinger zum Ehrendomherren der Kathedrale von Mbalmayo in Kamerun ernannt. Seit 1995 ist Dillinger Präfekt der Bruderschaft der Hl. Apostel Petrus und Paulus. Er wurde von Maximos V. Hakim, Patriarch von Antiochia der Melkitischen Griechisch-Katholischen Kirche zum Ordensprälaten des Ordens der Byzantinischen Ritter vom Heiligen Grab ernannt.


Schriften
Stärke deine Brüder, Friedrichsthal 1983
Wir essen alle aus demselben Topf, Friedrichsthal 1988
Kirche in Kamerun - Kirche der Hoffnung : zur Hundertjahrfeier der Gründung der katholischen Kirche in Kamerun, Friedrichsthal 1991, ISBN 3-9802936-4-5
Den Menschen Hoffnung auf Zukunft geben, Friedrichsthal 1998, ISBN 3-9802936-5-3
Jesus Christus - die einzige Antwort auf die Sehnsucht der Menschen, Friedrichsthal 2003, ISBN 3-9802936-6-1
Broschüre anlässlich des 60. Jahrestages des Todes von 41 Ordensfrauen beim Bombenangriff auf Mainz im Febr. 1945, erschienen in Mainz 2005
Gebetsnovene zur Dienerin Gottes Sr. Fidelis Weiss, Ordensfrau des Klosters Reutberg (Sachsenkam), 2006
4 Bände Predigten: Predigten zur Stärkung des Glaubens
1. Band: Aus dem Wort Gottes leben wir, 2003, 320 Seiten
2. Band: Was ich dir auftrage, das sollst du verkünden, 2004, 264 Seiten, Vorwort von Kardinal Augustinus Mayer OSB, Rom
3. Band: Selig, wer deine Weisung kennt und danach handelt, 2005, 278 Seiten,
4. Band: Herr, dein Wort ist Licht auf meinem Weg (Ps. 119), 2009, 306 Seiten, Vorwort von Erzbischof Wolfgang Haas, Vaduz.

 

 

Dieser Text stammt aus dem Artikel Edmund Dillinger der Wikipedia und wurde durch den Prälat gegengelesen.

 

Das Priesterjubiläum in Friedrichsthal / Saarland
   
   

 

 

 

 

 

 

Am 05.06.2011 in Friedrichthal
Saarland

Galerie Andrea und Phelan

 

Galerie Manfred Maurer und Claus D. Gebel

 

 

 

 

Rodena/SoU: Priesterjubiläum des Prälaten und Ehrendomherrn, Pfarrer Edmund Dillinger am 05.06.2011 in Friedrichsthal

 

Prälat Edmund Dillinger feierte sein Priesterjubiläum, 50 Jahre im Dienste Gottes und der Kirche, und im wahrsten Sinne aus allen Richtungen kamen die Gratulanten herbei. Aus Kamerun zwei Bischöfe, Weihbischof Dick aus Köln, Frankreich, Deutschland, Italien usw. usw.

Die teils auf Latein vorgetragene Eucharistiefeier war bewegend und die Unterhaltungen vor der Kirche im Anschluß interessant. Insgesamt spiegelte diese Jubiläumsfeier das Lebenswerk des Prälaten wieder.

Edmund Dillinger
Galerie Andrea
05. Juni 2011

Rodena/SoU: Burschenschaftler des CV erweisen Edmund Dillinger die Ehre

Prälat Edmund Dillinger ist Mitglied/Alter Herr in:

K.D.St.V. Vindelicia München
K.D.St.V. Rappoltstein (Straßburg) Köln
K.D.St.V. Staufia Bonn
CV-Verbindung Rheno-Palatia Breslau zu Mainz
K.D.St.V. Churtrier Trier
K.D.St.V. Merowingia Kaiserslautern
K.D.St.V. Alemannia Greifswald und Münster
K.A.V. Capitolina Rom

Bild oben: Fuchsmajor, gekennzeichnet mit Fuchsschwanz an seiner Studentenmütze, flankiert von zwei Aktivitas die Couleur tragend.

Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen
Galerie Andrea
05. Juni 2011

Rodena und SoU gratulieren dem Prälaten Edmund Dillinger zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum!

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Prälat Dillinger Rodena von Anfang an als echter Freund zur Seite stand, als Beispiel sei hier "nur" die Banner- und Fahnenweihe des damals gerade erst gegründeten Vereines erwähnt. Somit wünschen wir ihm aus tiefstem Herzen alles Gute für seine Zukunft. Es war uns eine wirkliche Freude, seiner Einladung zu diesem wichtigen Tag gefolgt zu sein.

Galerie Banner- und Fahnenweihe
05. Juni 2011

Der Weg zu Gott in größter Verzweiflung

1961 wurde er im Trierer Dom von Bischof Matthias Wehr feierlich zum Priester geweiht. Und nun, 50 Jahre später, feiert Edmund Dillinger in Friedrichsthal das goldene Priesterjubiläum. Hierzu sind die Gläubigen am kommenden Sonntag in die Kirche St. Marien herzlich eingeladen.

Friedrichsthal. Pfarrer Edmund Dillinger muss nicht lange überlegen, wenn man ihn fragt, was das Schönste an seinem Beruf, seiner Berufung war und ist: "Dass ich Menschen Trost spenden konnte, dass ich Menschen in all ihrer Verzweiflung einen Weg zu Gott zeigen konnte", denn: "Das Leben ist mit dem Tod nicht zu Ende." Goldenes Priesterjubiläum feiert am kommenden Sonntag, 11 Uhr, der heute 75-jährige Seelsorger in der Kirche St. Marien Friedrichsthal mit einem Festhochamt.
Dillinger, Sohn des Friedrichsthaler Schuldirektors Franz Dillinger, wurde 1961 im Trierer Dom von Bischof Matthias Wehr zum Priester geweiht. Seine erste Messe hielt er in St. Marien Friedrichsthal, in der er auch getauft und gefirmt wurde und die erste Heilige Kommunion empfing. An der Basilika St. Johann in Saarbrücken wurde er zum Kaplan ernannt. 1970 wurde er Studenten- und Akademiker-Seelsorger des Cartellverbandes (CV) auf Bundesebene. 1972 gründete er den Verein CV-Afrika-Hilfe, die mittlerweile in zwölf afrikanischen Ländern Entwicklungsprojekte verwirklicht. "Das erste Projekt war eine Lepra-Station in Kamerun, weitere Krankenstationen, Handwerkerschulen und Kindergärten baute ich in Zusammenarbeit mit dem damaligen Apostolischen Nuntius Johannes Dyba, später Bischof in Fulda, in Liberia und Sierra Leone", erzählt Edmund Dillinger. Erzbischof Dyba sei auch mal eigens nach Saarbrücken gekommen, um ihm als Helfer für die Sammelaktionen während einer heiligen Messe in der Basilika St. Johann zu danken.

1976 erhielt Dillinger vom damaligen Ministerpräsidenten Franz-Josef Röder das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein segensreiches Wirken in Afrika überreicht.

Zehn Jahre war der heutige Jubilar im Dienste Gottes als Dozent für Religionspädagogik in der Ausbildung der Gymnasiallehrer tätig, bis er 1980 als Oberstudienrat ans Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis wechselte. Dort war er bis zur Pensionierung im Jahr 2000 tätig. Seither wohnt er meist in Rom.

Im März dieses Jahres wurde Pfarrer Dillinger im Vatikan von Papst Benedikt XVI. empfangen, der ihm zum goldenen Priesterjubiläum den besonderen Segen gab. Auch viele Bischöfe und Kardinäle, sagt er, haben ihm zum Jubiläum gratuliert.

Die Festpredigt in Friedrichsthal hält Weihbischof Klaus Dick aus Köln. Die afrikanischen Länder, die dem Seelsorger so am Herzen liegen, werden vertreten durch Bischof Julien Kouto, Lomé-Togo, und Bischof Adalbert Ndzana aus Kamerun. mh/red

Beitrag vom: 03.06.2011, 00:06

Artikel auf SOL
05. Juni 2011

 

   
Prälat Dillinger und Bischof Adalbert Ndzana
   

 

Bildergalerie

Videoausschnitte der
Hl. Messe

Verabschiedung von Bischof Adalbert Ndzana

(phelan) Am 09.06.2011 zelebrierte Bischof Adalbert Ndzana, Bistum Mbalmayo/Kamerun in Friedrichsthal die Heilige Messe. Conzelebrator ist Prälat und Pfarrer Edmund Dillinger gewesen. Noch heute wird sich Bischof Ndzana wieder nach Fulda begeben. Somit ein herzliches "Bonne route"!

Mbalmayo und Pfarrer Edmund Dillinger - eine lange Zeit der Verbindung und Auslöser der Gründung der CV Afrika Hilfe.

"Es war ein schreckliches Erlebnis in einer Lepra-Station im Bistum Mbalmayo in Kamerun gewesen. Die Kranken lagen in zerfallenden Lehmhütten auf staubigem Fußboden. Die ärztliche Behandlung mußte im Freien, oft in strömendem Regen, stattfinden. Als sich unter den Kranken herumgesprochen hatte, daß ein Priester aus Deutschland angekommen sei, wollte jeder sein eigenes Bittgesuch vortragen. Die verstümmelten Hände und Füße der Kranken, die eitrigen Wunden, die übergroße Armut und der hoffnungslose Gesichtsausdruck von Menschen, die als gesellschaftlich Geächtete und Ausgestoßene nur noch auf den Tod warteten, führte zu dem Entschluß: Hier muß geholfen werden.

Es wurde daher zuerst diese Lepra-Station vor den Toren der Stadt Mbalmayo (40.000 Einwohner; 50 km südlich der Hauptstadt Yaoundé) total neu aufgebaut. Es entstanden 40 saubere Patienten-Unterkünfte, eine medizinische Versorgungsstation und drei Rehabilitationswerkstätten. Mehrere Medizinstudenten des CV arbeiteten sowohl in der Krankenpflege wie auch in der Apotheke der Station und ernteten Lob und Anerkennung des Personals und der Missionare für ihre ausgezeichnete Tätigkeit. Die Kranken gaben ihrer Station den bedeutungsvollen Namen Nkol Afidi - Hügel der Hoffnung. "

09. Juni 2011

   

 

Lieber Prälat - wir alle wünschen Ihnen nur das Beste für die Zukunft und bedanken uns für Ihre Taten in der Vergangenheit!

 

uva.